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Gesundheitspolitik 1. Februar 2013

Hauptverband - Ärztekammer will Leistungsoffensive der Kassen

Zukunftswünsche.

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, hat dem neu bzw. wiedergewählten Vorstand des Hauptverbands der Sozialversicherungen mit einem kleinen Strauß an Forderungen gratuliert. In einer Aussendung mahnte Wechselberger am Freitag eine "Leistungsoffensive" der Kassen ebenso ein wie einen Bürokratieabbau für die Ärzte.

 

Vom wiedergewählten Vorstandsvorsitzenden Hans-Jörg Schelling erwarte er sich ein "klares Bekenntnis zum Ausbau der medizinischen Versorgung in Österreich", so Wechselberger. In den vergangenen Jahren sei vor allem Sparen im Vordergrund gestanden, nun müsse man in die Leistungen für die Versicherten investieren, wo die Ärztekammer "viele Defizite" ortet. Weiters forderte Wechselberger weniger Bürokratie für die Ärzte in den Ordinationen, wo die derzeitige Situation ans "Unzumutbare und Unbewältigbare" grenze.

Auch bei der von den Ärzten massiv kritisierten elektronischen Gesundheitsakte ELGA sieht Wechselberger den Hauptverband gefordert. Einmal mehr betonte er, dass das System für die Ärzte benutzerfreundlich ausgestaltet werden müsse. Von der Gesundheitsreform hält die Kammer immer noch wenig: Die Maßnahmen seien "ungeeignet, das Gesundheitssystem nach den Bedürfnissen der Bevölkerung und nach dem medizinischen Bedarf zu modernisieren".

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