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An den Verhandlungstisch werden nun Vertreter der Ärztekammer gebeten.
 
Gesundheitspolitik 5. Dezember 2012

Politische Gespräche mit der Ärztekammer

Die Politik kommt dem Wunsch der Ärztekammer nach Einbindung in die Gespräche über die geplante Gesundheitsreform nach.

Am Dienstag wurde die Spitze der Standesvertretung von Vizekanzler Michael Spindelegger und Finanzministerin Maria Fekter (V) sowie von Staatssekretär Josef Ostermayer (S) zu Unterredungen empfangen. Bereits in der Vorwoche war Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger bei Gesundheitsminister Alois Stöger (S). Inhaltliche Zusagen haben die Ärzte dabei aber offenbar nicht bekommen.

 

Ostermayer forderte nach Angaben seiner Sprecherin die Ärzte auf, ihre "hetzerischen Methoden" zu beenden. Er sprach von einem für die Ärzteschaft "unwürdigen Verhalten". Die Ärzte hätten Ostermayer als SPÖ-Regierungskoordinator ihre Wünsche übergeben. Der Staatssekretär werde sie aber erst dann weiterleiten und sei erst dann zu konstruktiven Gespräche bereit, wenn die Ärzte ihre Polemik beenden, erklärte seine Sprecherin.

Aus der ÖVP hieß es nach dem Gespräch mit Spindelegger und Fekter, die Einbindung der Ärzteschaft sei wichtig. Es sei aber klar, dass die Gesundheitsreform kommen müsse.

Vonseiten der Ärztekammer wurden die Gespräche als "sachlich" beschrieben. Man habe den Forderungskatalog der Ärzte angesprochen und dabei insbesondere auf die Notwendigkeit einer Entlastung der Spitalsambulanzen bei gleichzeitigem Ausbau des niedergelassenen Bereiches hingewiesen.

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