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Gesundheitspolitik 19. November 2012

Empfehlung: Rauchen immer teurer machen

Gesundheitsexperten aus aller Welt haben eine möglichst regelmäßige Erhöhung oder Anpassung der Tabaksteuer als Mittel gegen das Rauchen vorgeschlagen.

Die Maßnahme gehört zu den Leitlinien und Empfehlungen, die die Teilnehmer eines Treffens zur Umsetzung der Rahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation WHO gegen den Tabakkonsum am Samstag in Seoul beschlossen. Aus ihrer Sicht helfen höhere Steuersätze, den Verbrauch und die Verbreitung von Tabakerzeugnissen deutlich zu verringern.



Die Steuersätze sollten "regelmäßig, nach Umständen jährlich, beobachtet, erhöht oder angepasst, werden", hieß es. "Die Erhöhung der Tabaksteuern ist besonders wichtig, um junge Menschen vor dem Beginn oder Fortsetzung des Tabakkonsums zu schützen."

Zum Abschluss des sechstägigen Treffens riefen die Delegierten unter anderem auch die WHO auf, die besten praktischen Maßnahmen zur Kontrolle rauchfreier Tabakwaren und E-Zigaretten zu untersuchen. Auch soll eine bereits bestehende Arbeitsgruppe weiter Empfehlungen für Alternativen zum Tabakanbau erarbeiten.

Rund 800 Delegierte aus über 140 Ländern hatten nach Angaben des Gastgebers Südkorea am fünften Treffen der Vertragsstaatenkonferenz der Rahmenkonvention gegen den Tabakkonsum (FCTC) teilgenommen. Als wichtiger Fortschritt galt die Verabschiedung eines völkerrechtlich verbindlichen Protokolls gegen den illegalen Tabakhandel zum Auftakt am vergangenen Montag.

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