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Gesundheitspolitik 10. Oktober 2012

Mehr Geld für niederösterreichische Palliativbetreuung

Das Land Niederösterreich stellt rund 1,1 Millionen Euro für mobile Palliativteams zur Verfügung.



Flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung für schwerkranke Menschen sichergestellt.



"Die uns anvertrauten Menschen verdienen gerade in ihrem letzten Lebensabschnitt eine besonders respektvolle und würdevolle Betreuung voll Liebe und Anteilnahme", erklärt Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz zum Regierungsbeschluss an 9. Oktober, wonach das Land Niederösterreich für mobile Palliativteams rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Mobile Palliativteams


Die mobilen Palliativteams bieten den Betroffenen und deren Angehörigen mitmenschliche Begleitung und Beratung in einer Zeit des Abschiednehmens. Sie sind Teil eines Gesamtkonzepts von Betreuungsangeboten im mobilen und im stationären Hospiz- und Palliativ-Bereich. Dazu gehören auch mobile Hospizteams, Palliativkonsiliardienste, Palliativstationen, Tageshospize und stationäre Hospizangebote.

Konzept 'Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung in NÖ'


"Ziel des Konzepts 'Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung in NÖ' ist die Umsetzung einer gleichwertigen, flächendeckenden, abgestuften Hospiz- und Palliativ-Care-Versorgung im gesamten Bundesland. Das umfassende Betreuungsangebot verbessert die pflegerische, medizinische und psychosoziale Betreuung von Menschen mit unheilbarer, fortgeschrittener Erkrankung. Bestehende Strukturen (wie z.B. niedergelassene Ärzteschaft, Hauskrankenpflege, Sozialarbeit, Pflegeheime und Krankenanstalten) werden bei der Umsetzung miteinbezogen. Die Integrierte Hospiz- und Palliativversorgung in Niederösterreich ist damit beispielgebend", erklärt Schwarz.

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