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Gesundheitspolitik 21. September 2012

Aus für Diabetes-DMP in NÖ: Kammer nimmt Kritik zur Kenntnis

Eine neue Leistungsposition im Kassenvertrag würde allen Diabetikern in Niederösterreich zugutekommen.

"Wir nehmen die breite Kritik an der Kündigung des Disease Management Programms für Altersdiabetes zur Kenntnis", reagierte Dietmar Baumgartner, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte der NÖ Ärztekammer.

 

Die Standesvertretung wolle sich dafür einsetzen, dass bei den bevorstehenden Kassenverhandlungen eine neue, dem Wunsch nach einer noch umfangreicheren Diabetikerbehandlung Rechnung tragende Leistungsposition 'Langzeitbetreuung Diabetes Mellitus Typ 2' für alle Allgemeinmediziner und Internisten - ohne Limitierung - eingeführt werde.

Bürokratischer Zeitaufwand für Kassenpraxen

Hauptkritikpunkt am gekündigten Projekt "Therapie aktiv" sei der enorme bürokratische Zusatzaufwand, der die Kassenpraxen mittlerweile ersticke und an ihrer medizinischen Leistungserbringung massiv hindere. Eine neue Leistungsposition im Kassenvertrag würde hingegen allen Diabetikern in Niederösterreich zugutekommen, so Baumgartner. "Wir hoffen, dass sich die Gebietskrankenkasse auch bei den Verhandlungen noch an ihren Wunsch nach effizienterer Diabetikerbetreuung als bisher erinnert und erwarten uns diesbezüglich Unterstützung von Hauptverband, NÖ Patientenanwaltschaft und Gesundheitspolitikern."

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