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Kann die Schule Gesundheitskompetenz vermitteln?
 
Gesundheitspolitik 14. August 2012

Vier Dimensionen der Kinder- und Jugendheilkunde in Alpbach

Partizipation und Know-How prägen die Alpbacher Gesundheitsgespräche

Der Erfolg des letzten Jahres geht heuer in die Verlängerung: Nachdem das Design der Alpbacher Gesundheitsgespräche letztes Jahr adaptiert wurde, erwartet die Teilnehmer auch heuer wieder ein konsequent partizipativer Aufbau. Traditionell zeigt sich der Kongress beim Abschlusspanel: Dieses ist wie üblich hochkarätig besetzt.



"Bringen Sie sich ein!" lautete das Motto bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen 2011. Gemeinsam mit dem Forum Alpbach hatte die Pharmig als Mitveranstalter der Alpbacher Gesundheitsgespräche deren Design neu strukturiert. "Unser Ziel war es, einen Dialog, den Austausch und die Mitarbeit der Teilnehmer zu gewährleisten", erklärt Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, die Adaption des Kongressdesigns. "Die Teilnehmer haben äußerst positiv auf die Modifikation reagiert. Daher haben wir dieses Design auch für heuer vorgesehen", so Huber.

Vier Arbeitskreise zur Kindern und Jugendlichen


Die Veränderungsvorschläge würden damit durchgehend konsensual entwickelt und ihre Nachhaltigkeit forciert werden, ist Huber überzeugt. Die Teilnehmer widmen sich in Arbeitskreisen heuer vier Dimensionen der Kinder- und Jugendgesundheit und erarbeiten interaktiv Vorschläge an die Politik: "Medizinische Versorgung im Kindes- und Jugendalter", "Gesundheits- und Lebenskompetenzen vermitteln", "Gesunde seelische Entwicklung" und "Lebenswelten von Jugendlichen".

Podiumsdiskussion zum Abschluss



Um die erarbeiteten Vorschläge und Umsetzungsmöglichkeiten für die Politik zu konkretisieren, schließen die Gesundheitsgespräche am Montag, dem 20. August mit zwei Podiumsdiskussionen, die die politischen Stakeholder des Gesundheitssystems integrieren. Die Vorschläge, die in den Arbeitskreisen von allen Teilnehmern der Gesundheitsgespräche erarbeitet werden, sind die Diskussionsgrundlage für die beiden Panels.

Als Auftakt wird Bundesminister Alois Stöger eine Key Note zum Thema Kinder- und Jugendgesundheit halten.

Zu den Themenbereichen "Medizinische Versorgung im Kindes- und Jugendalter" und "Gesundheits- und Lebenskompetenzen" diskutieren im Anschluss (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig
  • Dr. Hans Jörg Schelling, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger
  • Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit
  • DI Dr. Bernhard Tilg, Landesrat für Gesundheit und Krankenanstalten der Tiroler Landesregierung
  • Dr. Arthur Wechselberger, Präsident der Österreichischen Ärztekammer und Ärztekammer für Tirol. 

    Den Themen "Gesunde seelische Entwicklung" und "Lebenswelten von Jugendlichen" widmen sich:
  • Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig
  • Dr. Hans Jörg Schelling, Vorstandsvorsitzender im Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger
  • Dr. Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Ärztekammer für Wien
  • Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit
  • Mag. Sonja Wehsely, Amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales der Stadt Wien. ~

Die Alpbacher Gesundheitsgespräche finden vom Freitag, 17. bis Montag, 20. August statt.

pharmig/IS, springermedizin.at

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