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Gesundheitspolitik 20. Juli 2012

Proteste gegen MAB-Gesetz waren erfolgreich

Gesundheitsminister lenkt ein. 

Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe Johann Hable und die Präsidentin des Verbandes der RadiologietechnologInnen Österreichs (RTaustria) haben nach langwierigen Verhandlungen erreicht, dass die Abgeordneten, Gesundheitssprecher der ÖVP Dr. Erwin Rasinger und ÖGB Vizepräsidentin Sabine Oberhauser einen Abänderungsantrag in letzter Minute eingebracht haben, der im Nationalrat einstimmig beschlossen wurde.

Tausende Protestschreiben 

Der ursprünglich ausverhandelte Entwurf des MAB-Gesetzes (betreffend Röntgenassistenz) wurde zunächst einseitig abgeändert und hätte sehr große Nachteile für den Patientenschutz in Österreich gebracht. Erst nach tausenden Protestschreiben durch Radiologietechnologen/-technologinnen, Studierende und Experten, sowie der Patientanwaltschaft und der ARGE-Selbsthilfe wurde erreicht, dass das Gesundheitsministerium eingelenkt hat.

Diskriminierung vom Tisch 

Dadurch können die Radiologietechnologen (mit dreijährigem FH-Studium) wieder qualitätsbezogen, hochwertig weiterarbeiten. Die neugeschaffene Röntgenassistenzausbildung von ca. ein 3/4 Jahr, auch ohne Matura, stehen für einfache Tätigkeiten, unter Aufsicht durch Radiologietechnologen/-technologinnen zur Verfügung.

Vorsitzender Johann Hable und Präsidentin Rosenblattl freuen sich über diesen Erfolg, da es fast nie vorkommt, dass ein einstimmiger Ministerratsbeschluss bzw. ein Beschluss des Gesundheitsausschusses in der 3. Lesung abgeändert wird: "Damit ist auch die Diskriminierung bei den Berufsgruppen vom Tisch. Wir haben auch für die DMTF's großzügige Übergangsbestimmungen verhandelt, es ist dadurch für diese Berufsgruppe eine große Rechtssicherheit erreicht worden."

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