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Gesundheitspolitik 22. Mai 2012

Herausforderung für die Zukunft: Eltern-Kind-Vorsorge

Auf den Lorbeeren der bisherigen Erfolge des Mutter-Kind-Passes auszuruhen, ist keine Option.

Der Mutter-Kind-Pass im Jahr 1974 war eine Erfolgsgeschichte. Damals lag die Säuglingssterblichkeit noch bei 23,5 Promille, 19,5 Mütter pro 100.000 Lebendgeburten verstarben. Das von Gesundheitsministerin Ingrid Leodolter in die Wege geleitete Mutter-Kind-Pass-Programm war ein Meilenstein.

Nun ist es nach mehr als 35 Jahren aber wieder an der Zeit, das Vorsorgeprogramm zu überarbeiten, schreibt Gesundheitsminister Alois Stöger in einem Editorial der Mai-Ausgabe des HTA-Newsletters des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA).

Für ein zeitgemäßes neues Modell wurde das LBI-HTA im Jahr 2010 beauftragt, die nötigen Veränderungen in der Studie Eltern-Kind-Vorsorge neu näher zu analysieren. Diese Studie liegt nun vor. Stöger im Editorial: "In weiteren Schriten wird zu prüfen sein, wie die Ergebnissen umgesetzt werden können, damit eine zeitgemäße und auf einem breiteren Ansatz basierende Eltern-Kind-Vorsorge zukünftig realität werden kann."

Information: Alle fertiggestellten Studien zum Thema stehen am Dokumentenserver des LBA-HTA in elektronischer Form kostenlos und langfristig zur Verfügung.

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