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Der Grundstein für das neue Projekt in Wien Donaustadt
 
Gesundheitspolitik 16. Mai 2012

Weitere Baxter-Investition in Wien

Grundsteinlegung für neues Produktionsgebäude

Das Gesundheitsunternehmen Baxter legt in Anwesenheit von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl in Wien Donaustadt, Lange Allee 24, den Grundstein für ein neues Produktionsgebäude. Das Investitionsvolumen für dieses modular erweiterbare Projekt zur Herstellung von biologischen Gewebeklebern für den chirurgischen Einsatz beträgt insgesamt 30 Millionen Euro. Das Gebäude soll Ende 2014 in Betrieb genommen werden.

Hauptstadt der Plasmaverarbeitung

„Es freut mich, dass Baxter mit einem neuen Produktionsgebäude den Wiener Life-Science-Sektor stärkt“, so Bürgermeister Dr. Michael Häupl. Das neue Projekt von Baxter ergänzt  die bereits bestehende Produktions-Infrastruktur des Unternehmens. „Am Standort Wien kann Baxter sämtliche Schritte vom Beschaffen des Rohstoffs humanes Plasma, der bei der Produktion von biologischen Gewebeklebern eine wesentliche Rolle spielt, bis zum fertigen Produkt setzen“, so Betriebsleiter Dipl.-Ing. Karl-Heinz Hofbauer.

In Wien Donaustadt steht eine der weltweit größten, effizientesten und modernsten Anlagen zur Trennung von Blutplasma-Bestandteilen. Hier werden pro Jahr rund 2,2 Millionen Liter humanes Plasma verarbeitet. Dies mache Wien zur „Welthauptstadt der Plasmaverarbeitung“, so Hofbauer.

Basis für zukünftige Ausbauschritte

„Während heute viele Unternehmen ihre Produktion in Billiglohnländer verlegen, gehen wir bei Baxter sehr erfolgreich einen anderen Weg“, führt Ing. Christine Schmatz, Vice President Global Manufacturing Recombinants Vaccines, aus. „Auf diesem Weg sind die Donaustadt, Wien und Österreich heute von allergrößter Bedeutung für die Herstellung unserer Produkte.“

Im Jahr 2011 investierte Baxter in Österreich rund 47 Millionen Euro in Betriebsanlagen, 2012 werden es bereits rund 100 Millionen sein - dieses Niveau soll in den kommenden Jahren gehalten werden. Schmatz: „Damit sichern wir unseren Standort ab und schaffen die Basis für zukünftige Ausbauschritte.“

4.100 Mitarbeiter, 22 Produkte für 100 Länder

Heute ist Baxter mit 4.100 Mitarbeitern in Österreich nicht nur einer der größten Arbeitgeber des Landes, Österreich ist auch der größte zusammenhängende Standort des Unternehmens weltweit. Die Baxter-Produktionsstätten in Österreich sind über die Jahre laufend gewachsen. Seit Baxter im Jahr 1996 die österreichische Immuno AG übernommen hat, schuf das Unternehmen mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze, allein von 2010 auf 2011 kamen 116 dazu. Christine Schmatz: „Baxter stellt heute in Österreich 22 Produkte für den Export in rund hundert Länder her. 80 Prozent aller Baxter-BioScience-Produkte werden zur Gänze in Österreich hergestellt oder durchlaufen in einer bestimmten Phase des Produktionsprozesses ein Baxter-Werk in Österreich. Die gesamte Produktionsfläche von Baxter in Österreich entspricht heute der Größe von 25 Fußballfeldern.“

Lob an Stadt Wien

Ein wesentliches Motiv für die starke Präsenz des global agierenden 50.000 Mitarbeiter-Unternehmens Baxter in Österreich beschreibt Schmatz so: „Die Kooperation mit der Stadt Wien und dem Bezirk Donaustadt ist ausgezeichnet. Wir finden dort sehr viel Verständnis und Unterstützung für unsere Investitionsvorhaben, zügige und transparente Genehmigungsprozesse sowie Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit der Behörden. Das sind Standortsicherungskriterien, deren Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.“

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