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Gesundheitspolitik 25. April 2012

Innsbruck: Platter beharrt auf Innsbrucker Uni- Zusammenlegung

Tirols Landeshauptmann Günther Platter beharrt auf die Wieder-Zusammenführung der Medizinischen Universität Innsbruck mit der Stammuniversität in der Landeshauptstadt. Eine Zusammenlegung sei für den Wissenschaftsstandort Tirol "bedeutsam", die Landesregierung bleibe "unverrückbar" bei ihrem Anliegen, erklärte Platter am Dienstag bei der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung in Innsbruck.

 

"Aufgeblähter Apparat"

Der Landeshauptmann äußerte auch sein "Unverständnis" über eine Resolution der Professorenversammlung der Med-Uni, in der diese kürzlich auf Eigenständigkeit gepocht habe. Dies habe er auch der Vorsitzenden des Universitätsrats, Gabriele Fischer, am Montag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Derzeit habe man es mit einem "aufgeblähten Apparat" zu tun, die Einsparungspotenziale seien bei einer Zusammenlegung größer, meinte Platter.

Novellierung unterstützen

"Ich würde empfehlen, den Weg des Miteinanders zu gehen und auf Augenhöhe aufeinander zu zugehen", appellierte Platter an die Beteiligten. Man werde jedenfalls Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in seinem Bestreben unterstützen, das Universitätsgesetz entsprechend zu novellieren.

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