zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 23. April 2012

Neue Form der EMS-Auswertung rechtswidrig

Wie in der Novembersitzung des Senats der Medizinischen Universität Wien angekündigt wird der EMS für Studienwerber in Wien dieses Jahr geschlechtsspezifisch ausgewertet. "Seit gestern liegt der ÖH Medizin Wien das Gutachten von Univ. Prof. Dr. Joseph Marko, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Karl-Franzens-Universität Graz, vor. Dieses besagt klar, dass die neue Form der Auswertung rechtswidrig ist. Die ÖH Medizin Wien fordert die Rücknahme der neuen Auswertungsform und verlangt in die Entwicklung neuer Regelungen eingebunden zu werden", erklärt Christian Orasche, Vorsitzender der ÖH Medizin Wien.

 

ÖH: Gender-Gap ist ein Problem

"Der bestehende Gender Gap stellt mit Sicherheit ein Problem dar, welches von der Politik in Angriff genommen werden muss. Die jetzige Lösung kaschiert das grundlegende Problem nur.", führt Birgit Ludwig, stellvertretende Vorsitzende der ÖH Medizin Wien aus. "Frauenförderung ist für die ÖH ein sehr wichtiges Thema, muss sich jedoch im rechtlich abgesichertem Rahmen bewegen und darf keine Diskriminierung von Männern darstellen", stellt sie weiter fest.

Antrag auf Aussetzen

"Ein gestern von der ÖH Medizin Wien eingebrachter Antrag im Senat der MedUni Wien, in dem der Senat das Rektorat auffordert die geschlechtsspezifische Auswertung des Testes auszusetzen, wurde mehrheitlich angenommen", erklärt Philipp Wimmer, stellvertretender Vorsitzender der ÖH Medizin Wien. "Die ÖH hofft nun auf ein Einlenken des Rektorats", stellt er abschließend fest.

ÖH Med Uni WIen/AN, springermedizin.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben