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Gesundheitspolitik 20. April 2012

Pflegausbildung: Endlich nicht mehr Schlusslicht

Gesundheitsministers Alois Stöger hat nach jahrelanger Überlegung die EU- Zugangsvoraussetzung zur Pflegeausbildung von 10 auf 12 Jahre allgemeine Schulausbildung unterschrieben.

Damit ist auch in Österreich der Weg frei, nach der EU Richtlinie 305/37/EG die Ausbildung in den gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegdienst mit Matura als Voraussetzung umzusetzen. Wobei eine mehrjährige Übergangsfrist für diese Richtlinie gefordert wird.

Der Vorsitzende Johann Hable Gesund- und Sozialberufe in der GÖD Johann Hable hofft, dass Gesundheitsminister Stöger unverzüglich mit der Ausbildungsreform beginnt und nicht die 7-jährige Wartezeit voll auszunützen.

"Österreichweit gäbe es einen großen Personalmangel an diplomiertem Krankenpflegepersonal und das müsse den Maturanten signalisieren, das die Pflege ein Beruf mit Aufstiegschancen bis zum Magister- bzw. Bachelor, Master, (Pflegeakademiker) Dr. der Pflege der Gesundheits- und Krankenpflege sei", so der Funktionär in einer Presseaussendung.


Die Bundesrepublik Deutschland und Österreich erfüllten derzeit die EU- Richtlinien nicht, und seien damit zum Schlusslicht Europas geworden. Jetzt bestehe die Chance zur Änderung.

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