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Gesundheitspolitik 17. April 2012

Rezeptgebühr: Änderung für Stöger derzeit "nicht realistisch"

So wie es derzeit aussieht, lässt eine Reform bei der Obergrenze für Rezeptgebühren weiterhin auf sich warten. Derzeit sei dies "nicht realistisch", die Korrektur scheitere momentan am Koalitionspartner ÖVP, erklärte Gesundheitsminister Alois Stögerim ORF-Radio.

Der Ressortchef spreche sich zwar weiterhin für eine Änderung aus und möchte das Thema bei nächster Gelegenheit ansprechen, er zeige jedoch - mit Verweis auf die derzeitige Konsolidierungsnotwendigkeit - auch Verständnis, hieß es aus seinem Büro.

Derzeit muss man keine Rezeptgebühr zahlen, wenn man bereits zwei Prozent des Jahresnetto-Einkommens dafür ausgegeben hat. Der Haken dabei ist aber: Medikamente, die weniger oder gleich viel wie die Rezeptgebühr (2012: 5,15 Euro) kosten, werden nicht miteingerechnet. Stöger möchte diese Lücke schließen. "Zwei Prozent müssen auch echte zwei Prozent sein", meinte eine Sprecherin des Ministers. Grundsätzlich sollen mit der Obergrenze für Rezeptgebühren chronisch Kranke und Personen mit geringen Einkommen entlastet werden.

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