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Gesundheitspolitik 12. April 2012

Vorarlberg: Erneut Diskurs um Ärztemangel

Ärztemangel als Landtagsthema: Eine gewisse Anzahl an Vorarlberger Medizinstudenten solle ab dem zweiten Studienabschnitt aus Landesmitteln finanziell unterstützt werden, so der Vorschlag der Gesundheitssprecherin Gabriele Sprickler-Falschlunger.  Im Gegenzug sollten sich diese nach Ende ihres Studiums verpflichten, für fünf Jahre an einem Vorarlberger Krankenhaus zu arbeiten.

 

Man habe zwar mit den Arbeiten zu einer Ärzte-Gehaltsreform begonnen und erste Maßnahmen in Richtung einer besseren Vereinbarkeit des Ärzteberufs mit dem Familienleben gesetzt, das reiche jedoch nicht aus, um genügend medizinisches Personal zu rekrutieren, begründete Sprickler-Falschlunger (SPÖ) ihren Antrag.

Die ÖVP versicherte, den SPÖ-Antrag seriös prüfen zu wollen. Es sei in der Sache bereits viel getan worden, das System lasse sich aber nicht von heute auf morgen ändern. Der zuständige Landesrat Rainer Gögele räumte ein, es gebe eine "angespannte Situation". Ansetzen werde man in den Bereichen Ausbildung, Gehalt und Rekrutierung. Seit 1. Jänner 2012 seien allein am LKH Feldkirch 36 neue Ärzte eingestellt worden, so Gögele.

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