zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 10. April 2012

Internist an der Spitze der steirischen ÄK

Mit der Vollversammlung am 26. April wird die steirische Ärzteschaft einen neuen Präsidenten bekommen: Herwig Lindner. Er kandidierte in der Interessensgemeinschaft (Angestellte und Niedergelassene) Ärzte (IGÄ), die mit 15 Mandaten die stimmenstärkste Fraktion wurde. Lindner ist Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt am LKH Graz-West, jenem Grazer Spital, dessen Zukunft als eigener Standort im Zuge der Spitalsreform diskutiert wird.

Linder ist Obmann der IGAÄ, der vor zehn Jahren gegründeten Interessensgemeinschaft Angestellte Ärzte, die sich vor allem den Anliegen der Spitalsärzten widmet. In der Ärztekammer ist Lindner seit Mitte der 1990er-Jahre tätig: Von 2003 bis 2007 war er bereits Obmann der Kurie Angestellter Ärzte, in der letzten Periode unter Präsident Wolfgang Routil war er Mitglied des Vorstandes.

Der Vater zweier Söhne wurde 1962 im steirischen Judenburg geboren, studierte Medizin in Graz und ließ sich in der steirischen Landeshauptstadt auch zum Facharzt für Innere Medizin mit den Additivfächern Gastroenterologie, Infektiologie und Tropenmedizin ausbilden. Seit Errichtung des LKH Graz-West arbeitet er mit dem Schwerpunkt Infektiologie und Tropenmedizin in dem Spital am westlichen Stadtrand von Graz.

Zum Umstand, dass ausgerechnet die Zukunft "seines" Spitals derzeit diskutiert wird, wollte sich Lindner am Dienstag nicht nähern äußern: Es lägen bis jetzt keine konkreten Pläne vor, und ohne Papier könne man keine seriösen Beurteilungen abgegeben.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben