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Gesundheitspolitik 1. Februar 2012

Prädiktoren des Studienabschlusses im 2002 reformierten Curriculum der Medizinischen Universität Wien

Im Jahr 2002 wurde an der Medizinischen Universität Wien ein Reformstudiengang implementiert. Am Ende jedes Studienjahres finden nun summative integrative Prüfungen statt (Single-Choice Fragen). In der vorliegenden Untersuchung werden die Daten eines Fragebogens, den 674 Studierende (50,8 % der Kohorte) zu Studienbeginn ausfüllten, mit dem Studienerfolg in Beziehung gesetzt. Der Fragebogen beinhaltete 67 Fragen zu in der Literatur als relevant beschriebenen Themenbereichen. Als erfolgsprädiktiv erwiesen sich Schulleistungen, das Studienmotiv "Freude am Wissenserwerb", die Wichtigkeit des Studienerfolges, die Überzeugung, diesen zu erreichen, nicht allzu konkrete Vorstellungen von der späteren Berufstätigkeit, hohe Lernkapazität und geringe Prüfungsangst. Einige Faktoren (Geschlecht, deutsche Muttersprache), die am Beginn des Studiums erfolgsprädiktiv waren, konnten nicht mehr bestätigt werden und andere, auch aus großen retrospektiven Studien, erwiesen sich in dieser prospektiven Erhebung als nicht erfolgsrelevant.

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