zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 30. März 2012

Stöger will einheitliche Patientenbefragung

"Wir werden eine österreichweite Befragung durchführen, die sowohl im Krankenhaus - als auch im niedergelassenen Bereich die Zufriedenheit und Bedürfnisse der Patienten erheben wird." Dies erklärte Gesundheitsminister Alois Stöger gestern, Donnerstag.

Bisher sind solche Umfragen in Österreich vor allem in den Krankenhäusern durchgeführt worden. Im August vergangenen Jahres hat Stöger die erste österreichweit koordinierte derartige Befragung - durchgeführt in sieben Bundesländern - präsentiert. Dabei zeigte sich aus den Daten von rund 20.000 Patienten von 49 Spitälern eine hohe Zufriedenheit. Einschränkungen in der subjektiven Einschätzung existierten vor allem, was Wartezeiten, offenbare Doppeluntersuchungen und mangelnde Kooperation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten betraf.

Stöger betonte bei der Veranstaltung, die von der Vinzenz Gruppe, dem Wiener AKH und der Wiener WU gemeinsam organisiert wurde, dass Österreich dringend eine Gesundheitsreform brauche. Dabei müssten die Bedürfnisse der Patienten im Vordergrund stehen.

Die Forderung nach Transparenz bildete einen Schwerpunkt des Beitrages von Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe: "Wir müssen die undifferenzierte Ausgabendämpfungsdebatte durch eine differenzierte Leistungsdebatte ergänzen. Hinter den Kosten stehen aber große Leistungen für die Patienten, hohe Qualität und enormes Engagement der Mitarbeiter. Reinhard Krepler, Ärztlicher Direktor des AKH Wien, betonte, dass der Erfolg im Gesundheitswesen vor allem in der Zusammenarbeit liege.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben