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Gesundheitspolitik 28. März 2012

Reform der Heeresspitäler bis 2013

Eine Rechnungshof-Überprüfung des Sanitätswesens wurde von Seiten des Ministeriums zum Anlass genommen, eine Projektgruppe "Sanitätsorganisation im Bundesheer" einzusetzen. Ziel dieser Gruppe sei es, die Grundlagen für eine völlige Neugestaltung der Sanitätsorganisation im Bundesheer zu erarbeiten.

Das Verteidigungsministerium sei nach eigenen Angaben bemüht die Empfehlungen des Rechnungshofes umzusetzen. Im Zuge des von der Bundesregierung beschlossenen Stabilitätspaketes, wird es darüber hinaus zu einer grundlegenden Neustrukturierung des Heeresspitalswesens kommen.

Fokus Ambulanter Bereich

Der Fokus werde dabei auf dem ambulanten Bereich liegen, Bettenstationen mit geringer Auslastung soll es nicht mehr geben, so das Ministerium in einer aktuellen Aussendung.  Die Detailplanungen des neuen Sanitätskonzeptes sowie das Konzept für die Fort- und Weiterbildung des Sanitätspersonals werde zurzeit earbeitet. Das Projekt soll bis Mitte 2013 abgeschlossen sein.

Im Zuge der Neuausrichtung gehe es auch um die Detailplanungen für den Sanitätsdienst außerhalb der Einsätze und die Kosten der militärischen Krankenanstalten. Außerdem werde es um den Einsatz präsenter Bataillonsärzte, die Grundlagen für den Abschluss von Dienstverträgen für Nachfolger für Heeresvertrags-Ärzte, die Fortbildungsverpflichtung bei zivilen Gesundheitseinrichtungen, die Aus- und Weiterbildung des militärischen Pflegepersonals durch Kooperationen mit dem zivilen Bereich und die Einbindung der Notarztwägen in zivile Notarztsysteme gehen.

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