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Gesundheitspolitik 26. März 2012

Salzburger Kammerwahlen: kaum Veränderungen

Als drittes Bundesland nach Tirol und Niederösterreich haben am Freitag in Salzburg die Ärzte ihre Standesvertreter für die kommenden fünf Jahre gewählt. Stimmenstärkste Gruppierung wurde wie schon 2007 die Liste des amtierenden Präsidenten Karl Forstner, die es erneut auf acht der insgesamt 31 Sitze in der Kammervsollversammlung brachte. Eine Wiederwahl des an den Salzburger Landeskliniken beschäftigten Dermatologen zum Präsidenten bei der konstituierenden Sitzung Anfang Mai ist wahrscheinlich.

Auch die bisher zweitstärkste Liste, der "Salzburger Ärzteverband", ging heute mit demselben Mandatsstand wie 2007 aus der Wahl, nämlich mit sechs Sitzen. Die "Liste Angestellter Ärzte" büßte ein Mandat ein und hält nun ebenso fünf Sitze wie die "Salzburger Wahlärzte", die damit ein Mandat dazugewannen. Über je drei Mandate verfügen künftig die "Freien Ärztinnen und Ärzte" (minus 1) und die "Mittelbauinitiative Liste Angestellter Ärzte" (plus 1), erneut ein Sitz entfiel auf die "Leistung und Verantwortung, Überparteiliche Liste leitender Krankenhausärzte", wie die Kammer-Pressestelle bekanntgab.

"Wir sind wieder die stärkste Gruppierung geworden. Ich stelle zwar keinen Anspruch, aber ein Hinweis ist aus dem Ergebnis schon abzulesen", sagte Präsident Karl Forstner im Gespräch mit der APA. Den bisherigen Mandatsstand zu halten, sei bei der großen Zahl an Listen keinesfalls einfach gewesen. Im Hinblick auf mögliche Koalitionen hat Forstner nach eigenen Angaben noch nicht vorgefühlt, "wir haben aber mit allen eine gute Basis und werden nun Gespräche führen, um eine Koalition zu bilden, die durchaus breit aufgestellt sein soll."

Insgesamt waren 2711 Mediziner wahlberechtigt. Bei den niedergelassenen Ärzten betrug die Beteiligung 65 Prozent, bei den angestellten Ärzten lag sie mit 46 Prozent deutlich niedriger.

>> Ergebnis der Ärztekammerwahl in Wien

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