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Gesundheitspolitik 23. Februar 2012

NÖGKK: mit 23 Millionen im Plus

Nach aktuellen Finanzhochrechnungen könne die NÖ Gebietskrankenkasse das Jahr 2011 voraussichtlich mit einem Plus von 23 Mio. Euro abschließen, so Obmann Gerhard Hutter in einer Presseaussendung. Damit sei die KAsse wieder schuldenfrei. Als Gründe für dieses gute Ergebnis nennt NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek vor allem das mit Bundesminister Stöger vereinbarte Zielsteuerungsmodell: "Jahr für Jahr werden Ziele vereinbart - von deren Erreichung wiederum hängt die Auszahlung von Mitteln aus einem Strukturtopf ab."

Schwerpunkte und Verbesserungen

Allerdings ging es nicht um Einsparungen bei den Ausgaben für Krankheit, sondern um eine Dämpfung der Kostensteigerung. "Wir haben mit diesem Jahr als erste Kasse in Österreich eine fachärztliche Versorgung für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf Kassekosten geschaffen", berichten Hutter und Pazourek. Weitere Verbesserungen in der Kindergesundheit sind in Planung. Schwerpunkte setzt die Kasse auch bei der Darmkrebsvorsorge, bei der Behandlung chronischer Erkrankungen (z. B. "Therapie aktiv" bei Diabetespatienten) und der Prävention.

Prognose für 2012

Weniger erfreulich sieht die Prognose für 2012 aus, wo aus heutiger Sicht wieder ein Minus unter dem Gesamtergebnis stehen könnte, ein Grund ist die instabilere Wirtschaftslage. Deshalb stehe es außer Frage, dass der erfolgreiche Konsolidierungskurs fortgesetzt wird. Diesen Kurs fordert Hutter - ganz im Sinne der Gesundheitsreform von Minister Stöger - auch für den zweiten großen Gesundheitsbereich Spitalswesen. Hier sollen die Länder durch ein einheitliches Zielsteuerungssystem eingebunden werden.

apa.at

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