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Gesundheitspolitik 15. Februar 2012

Rückenwind für Gesundheits- und Spitalsreform nutzen

"Nur mit einer umfassenden Gesundheitsreform kann die hohe Qualität der sozialen Absicherung in Österreich aufrechterhalten werden", so Peter McDonald, Obmann-Stv. der SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft und stv. Vorsitzender der Trägerkonferenz der österreichischen Sozialversicherungen, zu den heute veröffentlichten Gebarungsergebnissen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger.

Gemeinsam an einem Strang ziehen

"Das Zukunftskonzept muss lauten: nicht Löcher stopfen und Entscheidungen aufschieben, sondern Gesundheitswesen nachhaltig weiterentwickeln und Konsolidierungsziele gemeinsam erreichen. Die Arbeitsgruppen zur Gesundheits- und Spitalsreform sind auf einem guten Weg. Bund, Länder und wir in der Sozialversicherung sind bereit, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Diesen Rückenwind gilt es jetzt zu nutzen", so McDonald.

"Hausaufgaben gemacht"

Anders als die Gebietskrankenkassen sei die SVA in der Vergangenheit von Zuschüssen des Bundes ausgeschlossen worden und musste im Gegenteil sogar 17 Mio. Euro zugunsten der GKK's abliefern. "Während die Gebietskrankenkassen mit Steuergeld aus den roten Zahlen katapultiert wurden, hat der Gesetzgeber der SVA mit der Änderung der Hebesatz-Regelung 17 Mio. Euro aus dem eigenen Budget abgeschöpft", so McDonald weiter. "Mit großen Anstrengungen konnten wir diese große finanzielle Belastung ohne dramatische Ergebnisverschlechterung darstellen und stehen heute trotz der Ungleichbehandlung solide und ohne Leistungseinschränkungen für unsere Versicherten da."

Schwerpunkt Vorsorge

Die SVA habe ihre Hausaufgaben gemacht, erwarte nun jedoch ein weiteres sehr herausforderndes Jahr: "Als erste Sozialversicherung haben wir den Fokus auf die Gesundheitsvorsorge unserer Versicherten gelegt und bieten mit der Gesundheitsversicherung umfassende Vorsorgeleistungen an, die auf freiwilliger Basis beim Gesundbleiben oder -werden unterstützen.

Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen, weil wir daran glauben, dass Investitionen in die Lebensqualität der Versicherten eine Investition in die Zukunft ist und das Bewusstsein für mehr Eigenverantwortung der Schlüssel dazu ist."

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