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Gesundheitspolitik 19. Februar 2012

Privatspitäler: Löhne steigen um rund 3,4 Prozent

In der sechsten Verhandlungsrunde einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite auf einen Kollektivvertragsabschluss für die rund 15.000 Beschäftigten in den Privat- und Ordensspitälern. "Der Aktionstag vor drei Wiener Spitälern im Jänner und die Abstimmung in den Betrieben über gewerkschaftliche Maßnahmen veranlassten die Arbeitgeber, sich doch noch zu bewegen. Der gestern erzielte Abschluss bringt eine Erhöhung der KV-Löhne von durchschnittlich 3,4 Prozent, in den niedrigeren Verwendungsgruppen steigen die KV-Löhne um mehr als 3,7 Prozent", so der stellvertretende vida-Vorsitzende und Chevverhandler der ArbeitnehmerInnen, Willibald Steinkellner.

Konkret wird der Grundlohn um 2,56 Prozent erhöht und zusätzlich um einen Pauschalbetrag von 15 Euro angehoben. Die Zulagen steigen um 3,05 Prozent. Der Kollektivvertrag tritt rückwirkend mit 1. Februar 2012 in Kraft und gilt für 12 Monate.

Auch im Arbeitsrecht erreichte die Gewerkschaft für die Beschäftigten Verbesserungen. Bereits seit Anfang 2011 wird die Elternkarenz für die Lohn- und Gehaltseinstufung angerechnet, ab sofort werden Zeiten der Elternkarenz auch bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs mitberücksichtigt. Heimhilfen werden künftig im Pflegeschema F des Kollektivvertrags eingestuft - bislang war ihre Einstufung nicht im Kollektivvertrag geregelt.

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