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Gesundheitspolitik 23. Jänner 2012

Wegen Reallohnkürzung: noch immer kein Gehaltsabschluss

Die rund 15.000 Beschäftigten in den Wiener Privatkrankenanstalten und konfessionellen Einrichtungen stehen nach wie vor ohne Gehaltsabschluss für 2012 da. "Bei der letzten Verhandlungsrunde am 13. Jänner wollten uns die Arbeitgeber mit einer Einkommenserhöhung von durchschnittlich 2,27 Prozent abspeisen. Bei einer Teuerung von mehr als drei Prozent bedeutet das eine Reallohnkürzung. Dagegen machen wir mobil", sagt der stellvertretende vida-Vorsitzende Willibald Steinkellner. Als erste Maßnahme finden heute Informations- und Protestaktionen vor drei Wiener Privat- bzw. Ordensspitälern statt.


Erste Protestaktionen


Die ersten Station der heutigen Protestaktion war vor dem Orthopädischen Spital Speising:"Wir waren ab 6.30 Uhr vor Ort, um die Beschäftigten beim Dienstwechsel zu informieren. Die Beschäftigten sind aufgebracht. Sie verrichten mit Professionalität und viel Engagement ihre Arbeit. Das 'Angebot' der Arbeitgeber erachten sie als eine Zumutung", sagt der Wiener Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft vida, Thomas Stöger.

Seriöse Angebote erwartet


"Wir fordern die Arbeitgeber auf, bei der morgigen vierten Verhandlungsrunde ein seriöses Angebot auf den Tisch zu legen. Sollte das nicht geschehen, werden weitere Aktionen folgen", kündigt Willibald Steinkellner an.


Weitere Info- und Protestaktionen heute

von 12.00 bis 14.00
Uhr vor dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Stumpergasse 13, im 6. Bezirk

von 15.00 bis 17.00 Uhr vor der Confraternität-Privatklinik Josefstadt in der Skodagasse, im 8. Bezirk in Wien statt.

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