zur Navigation zum Inhalt
 
Gesundheitspolitik 13. Dezember 2011

AKH: Gespräch mit Töchterle brachte noch keine Lösung

Keine Einigung nach dem Termin gestern, eine Lösung sei bis Weihnachten trotzdem in Sicht.


"Der heutige Termin, zu dem Wissenschaftsminister Töchterle eingeladen hatte, führte leider noch zu keinem Ergebnis. Wissenschaftsminister Töchterle selbst hatte kürzlich angekündigt, ein Ergebnis präsentieren zu wollen. Er sagte heute jedoch zu, bis Weihnachten eine Lösung zu präsentieren", erklärten Ärztekammer-Präsident Walter Dorner und die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely am Montag im Anschluss an einen Termin mit Wissenschaftsminister Töchterle.

Doch die verbale Zusicherung von Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle, er werde um die Uni-Milliarde kämpfen und bis Weihnachten eine Lösung für die prekäre Situation an der Medizinischen Universität finden, beruhigt die Ärzte am AKH nicht, ebenso nicht die Drohungen des Kammerpräsidenten. Zu oft schon hat der Minister Zusagen zurücknehmen und Versprechen brechen müssen.

"Solange wir nicht schwarz auf weiß in der Hand haben, dass die fehlenden Summen gedeckt sind und Rektor Dr. Schütz die Sparmaßnahmen schriftlich zurücknimmt, bleiben wir kampfbereit. Das sind wir den KollegInnen und vor allem den Patienten schuldig", so der Obmann des Betriebsrates für das Wissenschaftliche Personal an der MUW, Dr. Thomas Szekeres, Vizepräsident der Ärztekammer für Wien und Obmann der Kurie der Angestellten Ärzte: "Wir haben unsere Streikdrohung nicht zurück genommen. Am 20.12. findet eine weitere Betriebsversammlung statt."

Notwendig sei die Einhaltung des gültigen Vertrags, so Gesundheitsstadträtin Wehsely: "Der Betrieb des AKH Wien muss für das Jahr 2012 gesichert werden." Töchterle sollte "sich einen Ruck geben und die notwendigen neun Millionen Euro seiner Medizinuniversität zur Verfügung stellen", so Dorner.

OTS

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben