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Gesundheitspolitik 12. Dezember 2011

AKH: Jetzt präsentieren die Professoren Sanierungsvorschläge

Eine Gruppe von emeritierten Professoren der MedUniWien hat sich aus Sorge um die in den letzten Wochen permanent in den Medien genannten Probleme um die MedUniWien und das AKH entschlossen, mit konkreten Vorschlägen für eine Lösung der Probleme, wie Einschränkung der Nachtdienste und Personalkürzungen an die Öffentlichkeit zu gehen.


Doppelfunktionen nicht möglich


Die Missstände seien seit Jahren bekannt, so die Professoren in einer Aussendung. Das Hauptproblem sei die Doppelfunktion eines großen "Allgemeinen Krankenhauses", das für alle Erkrankungen und Unfälle rund um die Uhr zur Verfügung steht, gleichzeitig jedoch Spitzenmedizin für große Teile Österreichs betreiben und dann noch Spitzenforschung, Lehre und Ausbildung liefern solle.


Professionelle Betriebsführung


Diese "Quadratur des Kreises" ist in dieser Form nirgends auf der Welt möglich, ohne dass eine oder mehrere Funktionen nur eingeschränkt betrieben werden können. „Man wird nicht darum herumkommen - neben einer ausreichenden Dotierung für ein funktionsfähiges Großspital - eine konkrete Leistungsdefinition für die einzelnen Bereiche vorzunehmen,“ erklären die Mediziner in der Aussendung. Darüber hinaus sei es ihrer Meinung nach absolut notwendig, eine gemeinsame professionelle Betriebsführung zu haben, die in der Lage sei, ein derartig großes und komplexes Gebilde effektiv und ökonomisch zu führen.


Am kommenden Mittwoch wird die Gruppe der emeritierten Professoren unter der Federführung von Prof. Dr. Ernst Kubista, ehem. Leiter der Klin. Abt. für Spezielle Gynäkologie und Prof. Dr. Kurt Widhalm, ehem. Professor für Ernährungsmedizin ihre Vorschläge der Öffentlichkeit präsentieren.

OTS

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