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Gesundheitspolitik 5. Dezember 2011

NÖ: Resolution zur bedarfsgerechten Versorgung

Gefordert wird ein klares Bekenntnis zur Sicherung der Qualität der Leistungen für Patienten sowie der Arbeitsbedingungen der im Gesundheitsbereich Tätigen.

Zukünftige Leistungen

Die bereits im November von der niederösterreichischen Arbeiterkammer beschlossene Resolution zum NÖ Gesundheits- und Sozialwesen, hat nun auch die NÖ Ärztekammer das gemeinsame Forderungspapier beschlossen. "Die niederösterreichische Politik muss sich öffentlich bekennen, wie sie sich eine bedarfsgerechte Versorgung innerhalb des Regionalen Strukturplans vorstellt. Nur so ist eine Planung möglich, welche Leistungen an welchen Standorten künftig erbracht werden sollen", so Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer.

Mindestversorgungszentren

Für den Vizepräsidenten und Kurienobmann der angestellten Ärzte, Dr. Ronald Gallob, ist die Forderung nach einer umfassenden, gesamtheitlichen Finanzierung für den intra- und den extramuralen Bereich ebenso von zentraler Bedeutung wie die Abwendung der bereits im Ministerrat behandelten Krankenanstalten-Novelle: "Wenn Krankenanstalten künftig auf Mindestversorgungszentren zusammengeschrumpft werden können, wird es zu einer massiven Verschlechterung des Leistungsangebotes in den Spitälern entlegener Regionen kommen.

Abstriche bei der Qualität

Dies hätte zur Folge, dass dort die Patientinnen und Patienten massive Abstriche bei der Qualität ihrer Versorgung machen müssten. Dieser Entwicklung dürfen wir nicht tatenlos zusehen." Dazu komme, dass die Ausbildung der Spitalsärztinnen und Spitalsärzte in diesen kleineren Versorgungszentren qualitativ nicht mehr in dem Ausmaß möglich sein werde, gibt die NÖ Ärztekammer zu bedenken.

Presse NÖÄK/AN

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