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Gesundheitspolitik 22. November 2011

ÖH unterstützt Forderungen der AKH-ÄrztInnen

"Als alarmierend empfinden wir die Untätigkeit der
politischen Verantwortlichen beim Thema Geldnot des Wiener AKH. Es
ist schon längst bekannt, dass die Medizin Uni, von der das Personal
des AKH bezahlt wird, unter massiven Budgetnöten leidet - dennoch
werden deren Mittel nicht erhöht. Die Situation des AKH verdeutlicht,
welche drastischen Auswirkungen die fehlgeleitete Sparpolitik der
Regierung hat", zeigt sich Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH
Bundesvertretung verärgert.

Studienplätze an der MedUni

"Auch beim Thema Ausbildungsplätze muss die Politik handeln und dafür sorgen, dass die Med Uni ausreichend Studienplätze bereitstellen kann. Die Politik darf beim Thema der derzeitigen und der zukünftigen ÄrztInnen nicht einfach wegschauen. Es liegt in erster Linie in der Verantwortung von Ministerin Fekter und Minister Töchterle sicherzustellen, dass das AKH weiterhin medizinische Leistungen erbringen kann und die angehenden MedizinerInnen ausbildet! Sie einfach aushungern zu lassen und das noch dazu auf dem Rücken der PatientInnen ist einfach unverantwortlich.", erklärt Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH.

Förderung der Bildung

"Das Beispiel der Medizin Uni darf kein Paradebeispiel für die österreichische Hochschullandschaft werden. Es braucht ein klares Bekenntnis der Politik zur Förderung der Bildung und somit eine Ausfinanzierung aller Hochschulen. Ministerin Fekter, Minister Töchterle - wo ist der längst versprochene Budgetplan mit dem verpflichtenden Budgetpfad auf 2 Prozent des BIP?", fragt Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam abschließend.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

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