Österreich ist von einer ausreichenden Versorgung im Hospizibereich noch weit entfernt, betont Monika Wild, Pflegeexpertin des Österreichischen Roten Kreuzes anlässlich des Welthospiztages am 8. Oktober. "Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben – mit kompetenter Betreuung und Begleitung. Zwei stationären Hospize für ganz Österreich sind zu wenig." Keine gesicherte Finanzierung"/>
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Gesundheitspolitik 5. Oktober 2011

"Jeder Mensch hat das Recht in Würde zu sterben"

Österreich ist von einer ausreichenden Versorgung im Hospizibereich noch weit entfernt, betont Monika Wild, Pflegeexpertin des Österreichischen Roten Kreuzes anlässlich des Welthospiztages am 8. Oktober. "Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben – mit kompetenter Betreuung und Begleitung. Zwei stationären Hospize für ganz Österreich sind zu wenig."

Keine gesicherte Finanzierung

Leider gibt es trotz intensiver Bemühungen noch immer keine gesicherte Finanzierung für stationäre Hospizeinrichtungen. "Zuständigkeit und Finanzierung muss klar zwischen Gesundheits- und Sozialbereich sowie den Sozialversicherungen geregelt und abgestimmt werden. Hospizfinanzierung muss in die Regelfinanzierung unseres Gesundheits- und Pflegesystems integriert werden", so Wild.

Mobile Hospizteams und Tageshospize

"Das Einbeziehen der Angehörigen ist genauso unerlässlich, wie die Sorge um den Betroffenen selbst", so die Pflegeexpertin. Neben dem Ausbau stationärer Hospize fordert das Rote Kreuz mehr mobile Hospizteams sowie Tageshospize. Auch hier gilt, dass eine finanzielle Absicherung durch die öffentliche Hand gewährleistet sein muss.

Presse RK, AN

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