Nach ersten Gesprächen zwischen Gesundheitsministerium, Hauptverband und Ärztekammer zum gestoppten Pilotprojekt e-Medikation zeigen sich die Ärztevertreter vorsichtig positiv. Eine für Mediziner  einberufene Informationsveranstaltung zum Thema e-Medikation findet heute Abend in Wien statt. Verbesserungen in Sicht "/>
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Gesundheitspolitik 8. September 2011

e-Medikation: Ende des Boykotts in Sicht

Nach ersten Gesprächen zwischen Gesundheitsministerium, Hauptverband und Ärztekammer zum gestoppten Pilotprojekt e-Medikation zeigen sich die Ärztevertreter vorsichtig positiv. Eine für Mediziner  einberufene Informationsveranstaltung zum Thema e-Medikation findet heute Abend in Wien statt.

Verbesserungen in Sicht

Vor allem technische und juristische Fragen wurden gestern Abend im Gesundheitsministerium diskutiert. Das Gesprächsklima wurde als "sehr konstruktiv" beschrieben: Die Software soll noch während des bis Jahresende andauernden Pilotprojekts  technisch verbessert werden und anwenderfreundlicher werden, betonte ÄK Vizepräsident Alois Wechselberger gegenüber dem „Standard“.

Rechtliche Sicherheit gegeben

Mittels einer "Reihe von Gutachten" habe man auch die rechtlichen Fragen geklärt, hieß es nach dem Gespräch von seiten des Gesundheitsministeriums. Kommende Woche wird der Vorstand der Ärztekammer tagen, um das Ende des Boykotts zu diskutieren.Laut Ärztekammer ist das Interesse am Pilotprojekt nicht all zu groß: Von den 25 teilnehmenden Arztpraxen sei nur noch die Hälfte dabei.

Tipp
Informationsveranstaltung e-Medikation der Wiener Ärztekammer

"E-Medikation - Supergau bei Datenklau" - oder: Was bringt das Speichern der Gesundheitsdaten wirklich?

Heute Do, 8.9.2011 um 19.30h in der Urania

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