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Gesundheitspolitik 1. Juni 2011

Ernährung und Diabetes mellitus: eine Übersicht zur derzeitigen Evidenzlage

Eine überwältigende Evidenz existiert, dass Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen zur Prävention oder Verzögerung eines Diabetes mellitus Typ 2 und eines Schwangerschaftsdiabetes beitragen und die glykämische Kontrolle sowie Komorbiditäten bei Patienten aller Sub-Typen des Diabetes mellitus verbessern. Die Ernährungstherapie ist daher ein unverzichtbarer und grundlegender Bestandteil der Behandlung, die sich an den Evidenz-basierten Empfehlungen orientieren und an die Nahrungsaufnahme und Medikation sowie laufend entsprechend der Diagnose und des individuellen Krankheitsverlaufes angepasst werden soll. Diese Übersicht basiert auf den derzeit gültigen, Evidenz-basierten Empfehlungen der europäischen und amerikanischen Diabetes Gesellschaften für das Management des Diabetes mellitus. Die Qualität und Menge einer vorteilhaften Aufnahme von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Protein) und Mikronährstoffen sowie Alkohol und Lebensmittelgruppen werden beschrieben. Darüber hinaus wird die Evidenz für Supplemente und funktionelle Lebensmittel zusammengefasst und die Rolle des Körpergewichts und unterschiedlicher Diäten zur Gewichtsreduktion diskutiert.

Sabine Dämon, Manuel Schätzer, Jürgen Höfler, Goran Tomasec, Friedrich Hoppichler, Wiener Medizinische Wochenschrift 11/12/2011

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