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Gesundheitspolitik 1. Mai 2011

Vergleichende Bewertung von Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder

Eine vergleichende Bewertung der Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder (EMF) ist in ihrem gesamten Frequenzbereich durchgeführt worden, von den statischen Feldern bis zur ionisierenden Strahlung. Wegen der erheblichen Unterschiede der physikalischen und biologischen Wechselwirkung und der unterschiedlichen Qualität der potenziellen Gesundheitseffekte wurde zum Vergleich das karzinogene Potenzial von im Alltag üblichen EMF-Expositionen herangezogen. Dazu war es erforderlich, nicht nur die Evidenz, sondern auch die Qualität der Datenlage differenziert abzustufen. Die Schlussfolgerungen ergaben sich aus der synoptischen Zusammenschau der Ergebnisse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätzen wie theoretische und biologische Wirkungsmodelle, die Evidenz für kumulative Effekte, in vitro und in vivo Untersuchungen und aus epidemiologischen Studien. Die vergleichende Bewertung ergibt erhebliche Unterschiede von objektivem Befund und öffentlicher Risikowahrnehmung. Sie unterstreicht die Notwendigkeit eines verantwortlichen individuellen Verhaltens im Sinne einer vorsichtigen Vermeidung. Der Vergleich zeigt auch auf, in welchen Frequenzbereichen Bewusstseinsbildung Priorität erhalten sollte. Dies betrifft nicht nur die UV-Strahlung, sondern schließt auch andere Expositionen mit ein, wie jene durch Licht während der Nacht oder duch Infrarotsaunen.

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