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Gesundheitspolitik 1. März 2011

Studentische Auffassungen über Gendermedizin und medizinische Wissensvermittlung an der Medizinischen Universität Wien

In einer Studie zur Diplomarbeit Computergestütztes Lernen mit MOODLE: Genderunterschiede bei Arzneimittelwirkungen wurde eine Umfrage bei Studierenden der Medizinischen Universität Wien (MUW) durchgeführt. 8500 Studierende der MUW wurden eingeladen an der Onlineumfrage teilzunehmen, mit dem Ziel ihre Ansicht (Likert Skala, 1–6) zu Gendermedizin im Curriculum mitzuteilen und festzustellen auf welche Weise Studierende gendermedizinisches Wissen erwerben. Die Datenanalyse (Mittelwert±Standardfehler) zeigte, dass die Studierenden (n = 642) die Integration von gendermedizinischen Aspekten ins Curriculum ziemlich hoch bewerten (4,02±0,06) und es als sehr wichtig ansahen, als ÄrztIn Wissen über Gendermedizin zu haben (4,49±0,05). Die Beurteilung des eigenen Wissens über Gendermedizin (3,40±0,05) wurde neutral gesehen und etwas höher der Wunsch nach vermehrtem Angebot von Gendermedizin im Unterricht (3,64±0,06). Studierende zeigten sich zufrieden mit dem Angebot an Gendermedizin an der MUW. In anderen Beurteilungen gab es signifikante Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Studierenden und zwischen der neuen und alten Studienordnung.

Jürgen Harreiter, Hubert Wiener, Herbert Plass, Alexandra Kautzky-Willer, Wiener Medizinische Wochenschrift 5/6/2011

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