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Gesundheitspolitik 15. Februar 2011

Härtere Regeln für die Schönheit

Der Ruf nach höheren Qualitätsstandards wird immer dann besonders laut, wenn es Anlassfälle gibt.

Gesundes, „gutes“ oder jugendliches Aussehen ist ein subjektives Erleben, das aber auch von gesellschaftlichen (Vor-)Bildern mitgeprägt wird. Es ist daher kaum verwunderlich, dass heute mehr denn je das Aussehen auch ein zentraler Erfolgsfaktor von Beruf und Privatleben und damit ein wichtiger Baustein für das eigene Wohlbefinden ist. Fazit: die Zahl der Schönheitsoperationen steigt und damit auch das mediale Interesse rund um die Schönheitschirurgie.

Zum Glück sind es aber nicht nur spektakuläre Todesfälle, die in diesem Zusammenhang zur Berichterstattung führen, sondern auch Fragen rund um die Qualität der ärztlichen Leistung. Bereits im Jahr 1996 wurde in Österreich das Register für Silikonimplantate gegründet, das mit über 9.000 Implantaten zu den größten weltweit und als internationales Vorzeigeprojekt gilt, um Fehlentwicklungen bei neuen Implantaten oder fehlerhafte Implantatchargen möglichst rasch zu erkennen.

Darüber hinaus hat sich die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie um die Erstellung von Guidelines für ästhetische Eingriffe bemüht, die räumliche, apparative und personelle Rahmenbedingungen für ästhetische Eingriffe und Operationen festlegen. Jüngste Entwicklung in Sachen Patientensicherheit und Standards ist die Einbringung einer Norm für ästhetische Chirurgie durch das Austrian Standards Institut beim Europäischen Komitee für Normung.

Metka_  Gruen_  Hoflehner_ 

Unsere Standpunkte  (von links nach rechts)

Standpunkt 1
"Weniger Kontrolle als bei Würstelstandbetreibern".
Die Kunst ist es herauszufinden, was der Patient wirklich will und was gut für ihn ist.
Dr. Wolfgang Metka Facharzt für Plastische Chirurgie, Ästhetische Chirurgie
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Standpunkt 2
"Verbindliche Kriterienkataloge fehlen bisher".
Normen werden nicht bei uns erfunden, sondern sind vielmehr ein Ausdruck der Bedürfnisse am Markt.
Dipl.-Ing. Dr. Karl Grün Director Development, Austrian Standards Institute
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Standpunkt 3
"Hohe Qualität zum Schutz der Patienten".
Mit der Norm wollen wir niemanden ausschließen, sondern vergleichbare Standards einführen
Doz. Dr. Helmut Hoflehner Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
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Von Mag. Renate Haiden, Ärzte Woche 7 /2011

  • Frau mag. pharm dorothea trixner, 22.02.2011 um 10:58:

    „als apothekerin kann ich dem allen nur zustimmen. was wir aktuell in unserer apotheke unseren kunden empfehlen und verkosten lassen ist "d.e.r. drink". aufgespritzt auf 0,5 ist er genau das, was man in der heutigen, schnellen welt braucht. isotonisch, intensiv gegen freie radikale, wirksam gegen stress, kreislaufstabilisierend, entgiftungsfördernd... detaillierte infos entnehmen sie bitte auf www.derdrink.com gerne informiert auch jeder apotheker. auf die gesundheit!“

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