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Foto: Österreichische Ärztekammer
Dr. Harald Mayer Obmann der Kurie der angestellten Ärzte auf Österreichebene
 
Gesundheitspolitik 21. Jänner 2009

Es sind noch viele offene Fragen abzuklären

Keine Frage: Die Regelung des Zeitpunkts der Approbation und die Etablierung des Facharztes für Allgemeinmedizin hängen eng zusammen. Geklärt werden müsste beim zweiten Punkt, ob dann der Facharzt für Innere Medizin ohne speziellen Schwerpunkt noch sinnvoll ist, oder wie sich diese beiden Fachrichtungen unterscheiden. Bei einer Approbation unmittelbar im Anschluss an das Medizinstudium lautet eine sehr wichtige Frage: Verfügt der Arzt dann überhaupt über die für den Arztberuf notwendigen Fähigkeiten?

Ganz wichtig ist außerdem die vorangehende Klärung aller dienst- und haftungsrechtlichen Fragen. Also etwa: Welchen Status hat ein approbierter Arzt im Spital? Wie sieht seine Honorierung aus? Welche Tätigkeiten darf er alleine ausführen, welche nur in Begleitung?

Wenn der Turnus wegfällt, muss besonders das Feld der delegierbaren Tätigkeiten gut analysiert werden bzw. die Form der Zusammenarbeit mit Pflegefachkräften. Zudem muss es eine deutliche Entlastung von administrativen Tätigkeiten geben – das bedeutet u. a. die rasche Realisierung des medizinischen Dokumentars.

Was mir bei der ganzen Diskussion wichtig erscheint: Aus der Europäischen Region kommen viele Vorgaben – so soll ja sogar die Form der Gurken genormt sein. Das heißt nicht automatisch, dass alles jetzt und sofort genau in dieser Form umgesetzt werden muss.

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Neuordnung der ärztlichen Ausbildung


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Dr. Harald Mayer Obmann der Kurie der angestellten Ärzte auf Österreichebene

Von Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, Ärzte Woche

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