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SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter fordert gesetzliche Maßnahmen, sollte der vertragslose Zustand nicht binnen zwei Monaten beendet werden:
SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter

AUDIOFILES

 

Zur akuellen Situation
Matznetter1.mp3 (443 KB)

Über die Ärztekammer
Matznetter2.mp3 (677 KB)

 
Gesundheitspolitik 8. Juni 2010

"Wir schauen uns das nicht lange an!" - mit Audiofile

Scharfe Kritik übt SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter an der Ärztekammer.  "Ich habe Null Verständnis für eine solche Form der Interessensvertretung. Die Ärztekammer hat ein Monopol in der Verhandlung, und sie alleine bestimmt ob es einen Vertrag gibt. Wir werden uns das nicht lange anschauen." Er sieht aber auch mangelnde Flexibilität bei den Verhandlungen auf Seiten der SVA.

Arztkostenvorschuss

Als kurzfristige Maßnahme kann er sich vorstellen die Vorvergütung für Betroffenen mit besonders niedrigen Einkommen zu verbessern. Diese können schriftlich einen Arztkostenvorschuss beantragen. Das Problem ist, dass 60 Prozent der SVA-Versicherten ein Durchschnittseinkommen unter 1.000 Euro haben und sich so doppelt überlegen müssen zum Arzt zu gehen.

Apell für Verhandlungen

Die Vorvergütung gehöre deswegen auf den Großteil der Versicherten ausgedehnt. An die Verhandlungsparteien appelliert Matznetter bis zum 09. Juli eine Lösung zu finden. Tags darauf findet die letzte Nationalratssitzung vor der Sommerpause satt. Dort würden dann geeignete rechtliche Maßnahmen beschlossen werden, falls es keine Einigung gibt. (Quelle: o-ton.at)

o-ton.at/red

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