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Foto: BMI/Alexander Tuma
Dr. Mag. Maria Fekter Bundesministerin für Inneres
 
Gesundheitspolitik 30. März 2010

Keine Rückkehr zur Monopolisierung der Flugrettung

Mein oberstes Anliegen ist, dass die Menschen in Österreich auch weiterhin optimal versorgt sind und wir das hohe Niveau an Sicherheit auch im Bereich der Flugrettung gewährleisten. Die Versorgung der Bevölkerung auf dem Gebiet der Flugrettung muss auch in Zukunft sichergestellt sein. Ich bin hier für jeden konstruktiven Lösungsansatz offen. Mein Ziel: Österreich – das sicherste Land der Welt mit der höchsten Lebensqualität. Für diese Eckpunkte – Sicherheit und Lebensqualität – ist eine optimale Flugrettung unabdingbar. Dafür gestalte ich Sicherheit. Für Bundesländer, welche die Flugrettung selbst in ihrem Kompetenzbereich organisieren wollen, wird das möglich sein. Der Bund übernimmt selbstverständlich auch die Versorgungssicherheit für jene Bundesländer, die selbst keine Vorkehrungen für die Flugrettung treffen. Bis auf Wien dürfte zukünftig kein Bundesland eine Lösung mit bzw. durch den Bund wünschen. Wiens Bürgermeister Häupl hat eine solche Bitte formuliert, alle anderen Länder haben sich diesbezüglich nicht geäußert. An eine rechtzeitige Einigung der Bundesländer vor Jahresende glaube ich nicht mehr. Ich erkenne keine Rückkehr zur Monopolisierung der Flugrettung. Die rettungsdienstliche Grundversorgung wird trotz der gravierenden Änderung durch die Bundesländer gewährleistet sein. Ich glaube nicht, dass es an Interessenten für Flugstandorte mangeln wird, da verlasse ich mich auf den Wettbewerbsdruck. Es gibt eine Menge Unternehmen privater Natur, die im Flugrettungswesen tätig sind.

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