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Gesundheitspolitik 4. Dezember 2008

Editorial – Der wahre Arzneiwert?

Zusatzkosten und Eigentumsrechte.

Die hierzulande 2006 umgesetzten Medikamente sind nicht 2,54 Milliarden Euro wert, sondern nur zwei Prozent davon - 50,8 Millionen, rechnet Autor Hans Weiss.

 

Lässt sich der Arzneipreis so einfach auf Basis von Großmengenpreisen chinesischer Hersteller hochrechnen? – Keinesfalls, da keinerlei Zusatzkosten und Eigentumsrechte berücksichtigt seien, argumentiert der niederösterreichische Ärztekammerpräsident Dr. Christian Reisner in einer Aussendung. Nach der Berechnungsformel von Weiss dürfte ein Flachbildschirm rein vom Wirkstoffwert her etwa zehn Euro kosten (etwa ein Prozent vom tatsächlichen Preis), eine halbe Bier beim Wirt wäre für 4,7 Cent zu haben (etwa 1,7 Prozent vom tatsächlichen Preis). Reisner: „Das Buch von Weiss wäre nicht den Verkaufspreis von 19,90 Euro wert, sondern auf Basis der derzeitigen Papierpreise in China nur 5,3 Cent.“

Der Volltext Reisners ist nachzulesen unter www.arztnoe.at.

Monika Steinmaßl-Wirrer, Ärzte Woche

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