zur Navigation zum Inhalt
Foto: Privat
Dr. Monika Steinmaßl-Wirrer Chefredakteurin
 
Gesundheitspolitik 9. Dezember 2009

Meinung

Beschleunigte Entschleunigung zu Weihnachten und Neujahr

Kennen Sie das Gefühl, wie ein Hochgeschwindigkeitszug durch Ihren Alltagstunnel zu rasen? Der Standardratschlag lautet: „Lass dich nicht so stressen, nimm den Druck raus!“ – Ja klar, bitte gerne, jederzeit – nur wie denn, in Zeiten der viel strapazierten Krise und der Adventpunschtermine und Weihnachtseinkäufe und und und. Und dann, am Heiligen Abend, gilt es auch noch, termingerecht den Schalter umzulegen: von Hektik auf Ruhe und Entspanntheit. Wer das nicht auf Knopfdruck schafft, kann sich noch anhören: „Jetzt lass mal los, sei nicht immer so gestresst!“ Bitte lassen Sie sich deshalb keine Schuldgefühle einreden (Frauen sind hierfür besonders empfänglich!) und gönnen Sie sich einen Luxus: etwas Zeit für sich selbst. Vielleicht keimen in Ihnen gute Vorsätze auf, was Sie im Neuen Jahr alles besser machen wollen. Viel Glück und gutes Gelingen uns allen dabei! Einen Gedankenanstoß, wie man dem Sog der Alltagsanforderungen innerlich Widerstand leisten kann, fand ich in einem Buch. Ein buddhistischer Mönch sagt: „Ich träume davon, dass die Wiedergeburt nicht nur im Großen geschieht, sondern dass auch jedes Erwachen ein kleiner Neuanfang ist, in dem bisher Verfehltes verlöscht.“ Die Ärzte Woche-Redaktion wünscht Ihnen in diesem Sinne erholsame Weihnachten und ein gutes Neues Jahr. Unsere nächste Ausgabe erscheint am 7. Jänner 2010.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben