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Foto: Privat
Dr. Bettina Vollath Gesundheitslandesrätin Steiermark
 
Gesundheitspolitik 17. November 2009

Die Entwicklung der Gesundheitszentren erfolgt schrittweise.

Schon bei der Planung des Regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark im Jahr 2007, der 2008 beschlossen und heuer erweitert wurde, wurden „Alternative Versorgungsmodelle“ zur Umsetzung des Ziels der integrierten Versorgung festgehalten, um eine patientenorientierte Struktur anbieten zu können. Der Sinn ist, die Angebote der bestehenden Bereiche zu vernetzen. Am Ziel hat sich seither nichts geändert, nur der Begriff ist ein anderer: „Gesundheitszentren“. Nun arbeiten wir in der Gesundheitsplattform gemeinsam an der Definition und Konkretisierung.

Die Entwicklung der Gesundheitszentren ist eine Chance, die wir alle offen in der Gesundheitsplattform diskutieren sollten, wobei wir uns auch andere Sichtweisen anhören werden. Die Diskussion und das endgültige Ergebnis sollen nicht schon im Vorhinein durch Standpunkte einzementiert werden. Natürlich hat jeder seine Vorstellungen, die derzeit gesammelt und bei der laufenden Vorarbeit berücksichtigt werden. Im Februar wird es dann die erste Arbeitssitzung in der Gesundheitsplattform nur zum Thema Gesundheitszentren geben. Deren Ziel ist die Vernetzung – eine Servicestelle für Patienten, pflegende Angehörige und Gesundheitsbewusste bzw. Menschen, die das noch werden wollen. In den beiden Pilotprojekten in Bad Aussee und Mürzzuschlag haben wir die Möglichkeit, Kooperationsformen in der Versorgung zu entwickeln. Aus den Erfahrungen werden wir lernen, und daher wird die Entwicklung der Gesundheitszentren schrittweise erfolgen.

Lesen Sie auch die Einführung ins Thema zu diesem Standpunkt: Angst vor "Schreckgespenst" Allgemeine Versorgungszentren

Lesen Sie zu diesem Thema diese Standpunkte:

Von Dr. Wolfgang Routil, Vizepräsident der Österreichischen Diabetesgesellschaft: „Was ambulant machbar ist, soll auch dort bleiben

Von Dr. Reli Mechtler, Leiterin der Abteilung Gesundheitssystemforschung am Institut für Pflege- und Gesundheitssystemforschung der Johannes Kepler Universität Linz: „Vernetzung klingt gut, braucht aber vertragliche Absicherungen.

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