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Gesundheitspolitik 20. Oktober 2009

MedUni Wien wehrt sich gegen Ranking

Science Watch sieht unsere Medizinischen Unis deutlich über Weltdurchschnitt.

Nach dem schlechten Abschneiden heimischer Universitäten im Times-Ranking verweist die MedUni Wien auf ein kürzlich beim Science Watch von Thomson Reuters erschienenes Ranking.

 

Dieses Reuters zeigt eine wesentliche Steigerung bei der heimischen Klinischen Medizin. Laut Reuters lag unsere Forschung Ende der 1980er-Jahre unter dem Welt- und dem EU-Durchschnitt. Heute liege sie 29 Prozent über dem Weltschnitt, während die Forschung des gesamten EU-Raums nur neun Prozent darüber liege. Jene Disziplinen, die in den letzten fünf Jahren in Österreich den deutlichsten Anstieg verzeichneten, sind Weltraumwissenschaften, Klinische Medizin und Immunologie. Dabei konnte die Klinische Medizin den stärksten Anstieg während der letzten 20 Jahre verbuchen. Ihre Forschung lag Mitte der 1980er-Jahre noch 40 Prozent unter dem Weltdurchschnitt und rangiert heute 26 Prozent darüber. Den Medizinischen Unis, die für diesen Anstieg hauptverantwortlich sind, wird damit ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt.

 

MedUniWien/MSW, Ärzte Woche 43 /2009

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