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Zahnheilkunde 5. Mai 2008

Krokodil nimmt Kindern die Angst

„Pädagogisches Kasperltheater soll vor allem eines sein – eine Riesenhetz für die Kinder“, davon ist die Kasperltheaterdirektorin Carmen Hron überzeugt. Ihrer Meinung nach sollen Kinder nicht mit erhobenem Zeigefinger belehrt werden, sondern gleichsam in eine Geschichte und deren Problematik hineingezogen werden. Mit ihrer Bühne schafft Hron das spielend, wie die begeisterten Kinderaugen bei einer Aufführung des Stücks „Das Krokodil beim Zahnarzt“ in einer Volksschule in Wien beweisen. Mit Spaß werden anscheinend auch komplizierte und unangenehme Themen wie der Zahnarztbesuch leichter aufnehmbar. „Gewalt, Mobbing, Trauer, Egoismus – meine Bühne arbeitet die tagtäglichen Probleme kindergerecht auf und hilft, zu verarbeiten“, so die Puppenspielerin.

Kinder dürfen selbst agieren

Carmen Hron, Jahrgang 1977 und selbst Mutter eines Kindes, ist ausgebildete Pädagogin mit Montessorischulung und versucht vor allem, die Kinder bei den Stücken auch agieren zu lassen und nicht nur zu bloßen Zuschauern zu degradieren. Wie wunderbar das gelingt, beweist die Kindertraube vor dem Tisch mit den vorbereiteten Gebissmodellen und Plastilinzähnen, die die Kinder genüsslich und fröhlich mit einem Kinderbohrer bearbeiten dürfen, bis alle Zähne wieder „gesund“ sind.
Hron: „Schön ist, dass diese Stücke auch auf Kindergeburtstagen gespielt werden können. Das verstehe ich unter Schenken mit Mehrwert!“ Das Repertoire umfasst einige Stücke mit Schwerpunkt Kinderschutz:
• 1. Der Wutzwerg (Umgang mit Wut und Zorn)
• 2. Das Krokodil hat Angst (Umgang mit Ängsten)
• 3. Nein, ich will das nicht (Umgang mit dem „Nein“)
• 4. Die blaue Maus (Umgang mit Mobbing, dem Ausgelachtwerden)
Und man kann sich auch die Themen der Stücke wünschen, die der Dolomitenkasperl umsetzen soll: von einer Theaterfassung des Lieblingskinderbuches des Kindes bis zu aktuellen Jahresthemen. Gerade wurde ein Stück über den Pandabären Fu Long im Schönbrunner Zoo entwickelt. Ausgangsmaterial dafür war das Kinderbuch „Wo ist Panda Fu Long“, das im Buchhandel erhältlich ist.
Alle Puppen der kleinen Bühne stammen übrigens von Alvina Handschuh, einer Künstlerin, die für Puppenbau und Bühnengestaltung des Dolomitenkasperls zuständig ist.

Die Buchung der Bühne für Kindergärten, Volksschulen, Horte und private oder Firmenfeiern ist direkt bei der Frau Direktorin Carmen Hron möglich.
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