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Zahnheilkunde 5. Februar 2008

Wie war 2007 und wie wird 2008?

Wirtschaftsforscher bescheinigen der österreichischen Wirtschaft eine solide Aufwärtsentwicklung, die insbesondere durch den Export getragen wird. Allseits wird gehofft, dass nun endlich auch der Privatkonsum anspringt, damit dieser positive Trend weitergeht. Die KMUForschung Austria hat mit Jahresende die Entwicklung in diesem konsumnahen Bereich näher unter die Lupe genommen, zu dem auch die Zahntechnik zu rechnen ist. Die Ergebnisse sind endlich einmal erfreulich.
Bei den Gewerbe und Handwerksbetrieben meldeten 20 Prozent der Betriebe Umsatzsteigerungen, 62 Prozent der Unternehmen gaben stabile Umsätze an.
Der Anteil der Betriebe mit Umsatzrückgängen ist auf 18 Prozent gesunken. Erstmals seit der Jahrtausendwende ist das Saldo aus Unternehmen mit Umsatzsteigerungen und Umsatzrückgängen im positiven Bereich. Am besten lief das Geschäft in jüngster Zeit in Salzburg und Tirol, während sich die Situation in Vorarlberg, im Burgenland, in Oberösterreich und in Kärnten verschlechterte.

Geiz ist out – Luxus ist in

Die Analyse des Kaufverhaltens der Österreicher zeigt immer deutlicher, dass Geiz zunehmend out ist. Wer aufmerksam die Werbeeinschaltungen beobachtet, wird gemerkt haben, dass auch die Werbefachleute darauf zunehmend reagieren. Der Trend geht wieder verstärkt in Richtung Qualität und Luxus, weswegen auch im Uhren und Schmuckhandel beim Weihnachtsgeschäft wieder fröhliche Gesichter zu sehen waren.
Allerdings sind die Betriebe weniger optimistisch, was das Jahr 2008 betrifft. So wird bis März insgesamt eine Verringerung des Personalstands um 2,8 Prozent geplant. Kein Wunder, ist doch der Anteil der Optimisten von 28 Prozent auf heuer nur noch 12 Prozent gesunken. Der Anteil der Pessimisten, die Umsatzeinbußen befürchten, ist von 10 auf heuer 5 Prozent gefallen. Gleichbleibende Umsätze werden von 83 Prozent der Betriebe prognostiziert, im Vorjahr waren es 62 Prozent.
Auch wenn es etwas eigenartig klingt, diese Daten sollten für die heimischen Labors eigentlich ein gutes Omen sein. Warum? Üblicherweise springt die Konjunktur in der Zahntechnik ein Jahr später an als im konsumnahen Bereich, selbst wenn dieser beginnt abzuflauen. 2008 sollte daher den österreichischen Labors mehr Arbeit als bisher bringen. Und mit etwas Glück könnte die erwartete leichte Konjunkturdelle des heurigen Jahres spurlos an der Zahntechnik vorübergehen, also drücken wir dafür fest die Daumen!

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