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Zahnheilkunde 5. Februar 2008

Niederösterreich als Projektpartner forscht für die Zahntechnik

Kürzlich wurde in Wiener Neustadt der Vertrag für ein CORNETProjekt des KunststoffClusters unterschrieben. Am Projekt „UAG – Ultraschallgestütztes Beschleifen von sprödharten Materialien“ sind neun Betriebe, davon fünf aus Niederösterreich sowie drei Forschungsinstitute aus Deutschland, Belgien und Österreich, beteiligt.
Die Projektpartner, zu denen auch die TU Wien zählt, möchten mit Ultraschallunterstützung Materialien wie Hartmetall, Keramik oder gehärtetes Glas bearbeiten, was zurzeit noch nicht zufrieden stellend und wirtschaftlich rentabel gemacht werden kann. Als mögliches Einsatzgebiet der besonders widerstandsfähigen und langlebigen Materialien und deren Bearbeitung wird neben dem Werkzeugbau auch der Bereich der Zahntechnik genannt.
„Die Basis jeder Innovation sind Wissen, Forschung und Entwicklung. Daher ist es uns besonders wichtig, bedeutende und international renommierte Forschungseinrichtungen wie die TU Wien für eine enge Zusammenarbeit zu gewinnen“, betonte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann bei der Projektpräsentation. Wer weiß, vielleicht werden in naher Zukunft die rotierenden Instrumente in der Zahntechnik durch Ultraschallinstrumente in Niederösterreich ersetzt.

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