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Zahnheilkunde 1. April 2016

Online-Umfrage: Die Europäer und der Zucker

Mehr als 60 Prozent der Europäer essen zu viel Zucker und gefährden damit auch ihre Mundgesundheit.

Um Bewusstsein für die negativen Folgen des hohen Zuckerkonsums zu schaffen ist mehr Beratung in der Zahnarztpraxis notwendig. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage der ACFF (Alliance for a Cavity-Free Future), einer weltweiten Non Profit Organisation führender Dentalexperten.

Online Umfrage der ACFF

An der Umfrage nahmen 7.510 europäische Erwachsenen im Alter von über 18 Jahren teil; je 1.000 Befragte aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien sowie 500 Befragte aus der Schweiz, Polen, Rumänien und Schweden und 510 Personen aus Griechenland. Die Umfrage wurde von der ACFF entwickelt, im September 2015 von Toluna durchgeführt und von der Colgate-Palmolive Company unterstützt.

„Die Umfrage-Ergebnisse legen nahe, dass bei vielen Europäern der Zuckerkonsum ungesund hoch ist. Das bedeutet, dass sich viele einem unnötigen Risiko für Zahnfäulnis und anderen Gesundheitsproblemen aussetzen. Die Bevölkerung braucht eindeutig mehr Beratung, um die Risiken zu verstehen, die ein überhöhter Zuckerkonsum mit sich bringt“, sagt Paula Moynihan, Professorin für Ernährung und Mundgesundheit an der Newcastle University, Großbritannien.

Empfehlungen der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen und Kindern, den Konsum von freiem Zucker auf weniger als zehn Prozent ihres täglichen Gesamtkalorienkonsums zu reduzieren. Das entspricht fünfzig Gramm Zucker pro Tag (ca vier Esslöffel) für einen durchschnittlichen Erwachsenen (bei einer Zufuhr von 2.000 kcal). Freie Zucker sind einerseits Mono- und Disaccharide, die Nahrungsmitteln zugesetzt sind, aber auch Zucker, die der Verbraucher selbst in Kaffee oder Honig in Müsli hinzufügt.

Weitere Informationen:

www.allianceforacavityfreefuture.org

Die Kommunikationsberater, Zahnarzt 4/2016

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