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Zahnheilkunde 24. September 2015

Open Access Publishing leicht gemacht

Der Springer-Verlag und das Bibliothekskonsortium in Österreich haben ein weitreichendes, neues Lizenzmodell „Springer Compact“ mit dreijähriger Laufzeit ab Jänner 2016 vereinbart. Heimische Wissenschaftler können dadurch in über 1.600 Springer-Zeitschriften Open Access publizieren.

Die Konsortialmitglieder erhalten Zugriff auf über 2.000 Springer- Zeitschriften und können in über 1.600 Springer Hybrid-Zeitschriften Open Access publizieren. Der FWF Wissenschaftsfonds spielte eine wichtige Rolle bei dieser Vereinbarung. „Nach sehr konstruktiven Verhandlungen ist der FWF stolz, zu einem Open-Access-Abkommen mit einem großen Verlag wie Springer beigetragen zu haben“, freute sich Falk Reckling, Leiter Strategy Analysis des FWF.

Vorteile für Wissenschafter

Springer hat ein vergleichbares Modell mit den niederländischen Universitäten im November 2014 vereinbart. Weitere Vertragsabschlüsse nach dem Springer Compact Modell stehen in Großbritannien und Deutschland unmittelbar bevor. Das neue Modell bietet Wissenschaftlern hervorragende Möglichkeiten, ihre Forschungsergebnisse in einem qualitativ hochwertigen und breiten Zeitschriftenportfolio Open Access zu publizieren.

„Eines unserer größten Anliegen ist es, Autoren das Publizieren möglichst leicht und angenehm zu machen“, erklärte Juliane Ritt, Executive Vice President Global Hybrid OA Initiatives bei Springer. „Deshalb freue ich mich ganz besonders über unser Abkommen, denn Springer Compact ist ‚Open Access Publishing leicht-gemacht‘: Österreichischen WissenschaftlerInnen stehen nun über 1.600 hervorragende Zeitschriften zur Verfügung, in denen sie publizieren können, ohne sich Sorgen bezüglich Finanzierung oder Einhaltung von OA Richtlinien machen zu müssen.“

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