zur Navigation zum Inhalt
© Robert Simon, dental journal
150 Aussteller zeigten auf der WID 2015 ihre neuen Produkte.
 
Zahnheilkunde 29. Mai 2015

Erfolgreich trotz der großen Schwester

Dass erst vor Kurzem die IDS stattgefunden hatte, wirkte sich keineswegs negativ aus: Die WID 2015 verbuchte sogar ein leichtes Plus bei den Besucherzahlen.

Die WID bietet seit Jahrzehnten das größte Forum für Produktpräsentationen und Wissenstransfer im Dentalbereich in Österreich. Knapp 3.900 Fachbesucher der Berufsgruppen Zahnärzte, Zahntechniker und zahnärztliche Assistentinnen haben die WID 2015 besucht, um rund 100 mehr als im Vorjahr.

150 namhafte Aussteller aus Herstellung, Handel und Import aus dem In- und Ausland waren 2015 vertreten und boten den Besuchern die größte und umfassendste Dentalplattform Österreichs sowie einen Überblick über neueste Technologien und Materialien.

Positive Bilanz

Eine entsprechend positive Bilanz zog folgerichtig Dr. Gottfried Fuhrmann, Präsident des Österreichischen Dentalverbandes, des Messeveranstalters. „Die Anzahl der ausstellenden Firmen und der Besucher entsprachen denen der letzten Jahre. Die Zahl der Besucher aus dem Kerneinzugsgebiet der WID steigt kontinuierlich. Der Besuch von mehr als 81% der niedergelassenen Zahnärzte aus Wien zeigt, dass eine Steigerung kaum möglich ist.“

Großes Besucherinteresse

Noch wichtiger sei allerdings ein anderer Aspekt, nämlich das von den Besuchern gezeigte Interesse. „Dieses war generell gesehen groß. Die unterschiedliche Besucherfrequenz an den Ausstellungsständen zeigte die Interessensschwerpunkte aber auch die Ergebnisse der Kundenbetreuung der einzelnen Aussteller. Die Aussteller waren mit dem Besucherinteresse und vor allem aber mit der geschäftlichen Entwicklung zufrieden.“

Workshops und Vorträge

Gut besucht waren auch das Forum und die Workshops, die Vorträge zu zahnärztlichen und zahntechnischen Themen, Gestaltung der Ordinationen und Unternehmensführung, die von namhaften nationalen und internationalen Referenten aus Wissenschaft und Praxis präsentiert wurden. In den Workshops seien am Freitag fast alle Vorträge total ausgelastet gewesen, was als positive Entwicklung zu sehen sei. „Es wurden Themen angeboten, welchen nicht unmittelbar Produkten zugeordnet werden können und daher auch als Ergänzung zur Ausstellung zu sehen sind“, erklärte Fuhrmann, der auch auf das erfolgreiche Rahmenprogramm verwies: „Die Vinothek war auch in diesem Jahr sehr gut besucht und bot in bewährter Weise Gelegenheit eine kostenlose Weinverkostung und den Imbiss kleiner Brötchen mit Erfahrungsaustausch und Networking zu verbinden. Das große Interesse an dieser Abendveranstaltung war daran zu erkennen, dass noch kurz vor Ende der Ausstellung und auch danach noch neue Besucher registriert werden konnten.“

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben