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© Jobst/PID
Stadträtin Wehsely, KAV-GD Janßen und WGKK-Obfrau Reischl mit Patienten beim Besuch der Dentalklinik.
 
Zahnheilkunde 29. Mai 2015

Zahnbehandlung: Wien erweitert Angebot für Menschen mit Behinderung

Die Danubemed Dentalklinik bietet in Kooperation mit der Stadt Wien und der WGKK jetzt auch Behandlungen unter Vollnarkose für Menschen mit Behinderung über 18 Jahren an.

Neben dem bereits bestehenden Angebot für Zahnbehandlungen von Kinder und Jugendliche mit Behinderungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) gegenüber dem Donauspital steht in der ebenfalls dort angesiedelten Danubemed Dentalklinik ein neues erweitertes Angebot für Menschen mit Behinderung bereit.

Die Kosten werden zu gleich Teilen von der WGKK und der Stadt Wien getragen. „Bei der Zahnbehandlung nicht nur von jungen Patienten, sondern auch von über 18-Jährigen mit Behinderung gab es Nachholbedarf. Mit dem erweiterten Behandlungsangebot wird das verbessert“, erklärte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely.

WGKK-Obfrau Ingrid Reischl: „Mit der Eröffnung der Danubemed Dentalklinik haben wir einen weiteren Schritt gesetzt, um die Versorgung der Wiener mit Behinderung zu verbessern. Die Wartezeiten können so sukzessive verkürzt und die Versorgung der Akutfälle optimiert werden.“ Das Besondere an dem neuen Standort sei der Umstand, dass hier die Patienten auch im Dämmerschlaf oder während einer Vollnarkose behandelt werden. „Bis zu 1.250 WGKK-Versicherte mit Behinderung können so pro Jahr optimal betreut werden.“

Reischl betonte, dass sowohl die Danubemed Dentalklinik als auch das KAV-Kompetenzzentrum für Kinder mit Behinderung allen WGKK-Versicherten zur Verfügung steht: „So kann der zu erwartende steigende Versorgungsbedarf nördlich der Donau besser abgedeckt werden.“ Zahnschmerzen zählen zu den unangenehmsten Beschwerden. Wie bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ergeben sich auch bei Erwachsenen zusätzliche organisatorische Herausforderungen. Die Zahnbehandlung von Menschen mit Behinderungen erfordert neben medizinischem Fachwissen und adaptierter Infrastruktur vor allem Zeit und Einfühlungsvermögen aller in die Behandlung eingebundenen Personen. Meist muss die Untersuchung bzw. die Behandlung unter Sedierung oder Narkose erfolgen. Das erweiterte Angebot in der Danubemed Dentalklinik gewährleistet optimale Zahnversorgung mit höchsten Qualitätsstandards durch bestens ausgebildete und erfahrene Mitarbeitern.

Durch die Bündelung von Leistungen und dem Nutzen der vorhandenen Infrastruktur in der Danubemed Dentalklinik in Kooperation mit dem KAV-Kompetenzzentrum für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Jugendzahnheilkunde können die Behandlungen sukzessive gesteigert und lückenlos angeboten werden. Synergieeffekte, die den PatientInnen zugutekommen: Pro Woche können so in der Dentalklinik bis zu 25 Personen mit Behinderung eine Zahnbehandlung unter Sedierung ermöglicht und Patienten, die eine Vollnarkose benötigen, behandelt werden.

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