zur Navigation zum Inhalt
 
Zahnheilkunde 4. Mai 2015

Teilnekrosen der Pulpa

Als fast vollständig von Hartgewebe umhülltes und somit nicht direkt untersuchbares Organ ist die dentale Pulpa eine Quelle diagnostischer Probleme.

Allgemein gängige Kriterien wie „vital“/„devital“ werden in diesem Fall den biologischen Tatsachen nicht gerecht, da die Natur auch Zwischenzustände kennt.

Verengt sich die Pulpa beispielsweise nach einem Trauma oder der Behandlung einer pulpanahen Karies, so muss dies als aktive Aufbauleistung gesehen werden, die ohne reguläre Durchblutung nicht zustande gekommen wäre, egal, welches Ausmaß an Sensibilität noch vorhanden ist. Das Röntgenbild „overrult“ somit einen allfällig negativen Sensibilitätstest. Ja, in manchen Fällen overrult auch der klinische Befund das Röntgen.

 

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben