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Zahnheilkunde 4. Mai 2015

Endodontisch bedingte Schmerzen

Eine gründliche Anamnese, die klinische Untersuchung und Diagnose-Tests sind die Basis zur Ermittlung aller relevanten Informationen für eine Eingrenzung der Ursachen, damit die geeignete Behandlung durchgeführt werden kann.

Schmerzen endodontischen Ursprungs sind neben Routinekontrollen und Zahnreinigungsterminen die häufigste Ursache dafür, dass sich Patienten in zahnärztliche Behandlung begeben. Sie können unabhängig von einer zahnärztlichen Behandlung oder auch während oder nach einer Therapie auftreten. Dies bedeutet für den Patienten z.B. die Persistenz der Schmerzen oder auch akute Exazerbationen als Folge der Therapie. Für den Behandler stellen diese Situationen ebenfalls ein Problem dar, weil die Schmerzpatienten in der Regel immer unangemeldet erscheinen und den Behandlungsablauf der terminierten Patienten in der Praxis verzögern können.

Schmerzen können generell durch thermische, mechanische oder chemische Reize bewirkt werden. Darüber hinaus kann die Schmerzschwelle durch entzündliche Prozesse und andere lokale Einflussfaktoren beeinflusst sein. Insgesamt beträgt die Prävalenz von Erfahrungen mit orofazialen Schmerzen fast 25% der Bevölkerung über 18 Jahre, auch wenn nur etwa 2% der Patienten, die einen Zahnarzt aufsuchen, akute Beschwerden haben. Karies ist nach wie vor die Hauptursache für Schmerzen und die häufig folgende Wurzelkanalbehandlung.

 

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