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Auch ein IDS-Schwerpunkt: Planungssoftware, computergestützt hergestellte Bohrschablonen und CAD/CAM-gefertigte Implantatsuprastrukturen.
 
Zahnheilkunde 24. Jänner 2013

Ein Fall für zwei

Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker, Prothetik und Implantologie: die Themen auf der IDS.

Um Prothetik und Implantologie erfolgreich zu vereinen, ist eine intensive Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker notwendig. Die Dentalindustrie unterstützt dieses Team aus Praxis und Labor mit immer neuen Entwicklungen auf allen Gebieten der beiden Bereiche wie zum Beispiel mit weiterentwickelter Software, mit Werkstoff-Innovationen und verbesserten Schnittstellen.

Auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln vom 12. bis 16. März 2013 bietet sich Besuchern die Möglichkeit, die Innovationen der Hersteller hautnah zu erleben.

Ein entscheidender Trend geht seit geraumer Zeit in Richtung Digitalisierung: Planungssoftware, computergestützt hergestellte Bohrschablonen und CAD/CAM-gefertigte Implantatsuprastrukturen. Diese Techniken erleichtern die Abläufe bei implantologischen und prothetischen Arbeiten heute ungemein und ermöglichen es darüber hinaus, den Patienten immer enger mit in die Planung seines Zahnersatzes einzubeziehen. Das alles führt im Endeffekt zu hochwertigen Ergebnissen, die den individuellen Wünschen und dem jeweiligen finanziellen Rahmen entsprechen.

Navigierte Implantologie und backward planning sind die zentralen Stichworte, wenn es um die Vorbereitung einer Implantatinsertion geht. Für direkt auf Implantaten verschraubte Prothetik bieten sich heute oft zentrale Fertigungsverfahren an – neuerdings mit nochmal verbesserter Wirtschaftlichkeit. So können zum Beispiel Stege und Steg-Suprastrukuren auf der Grundlage eines einzigen Datensatzes hergestellt werden. Spezialisierte Planungs- beziehungsweise Fräszentren liefern in Absprache mit dem Auftrag gebenden Zahntechniker passgenaue Arbeiten, die dem Labor als ideale Basis für die ästhetische Vervollkommnung dienen.

Neuheiten der CAD/CAM-Technologie

Auf dem aktuellen Stand zu sein, lohnt sich in jedem Fall: Denn nur so lässt sich bewerten, welche Innovationen für die eigene Arbeit den größten Nutzen bringen. Zahnärzte etwa finden auf der IDS heraus, wie die Möglichkeiten der CAD/CAM-Technologien den Praxisalltag optimieren können – unabhängig davon, ob der Weg zur digitalen Praxis schon beschritten wurde oder ob der Wechsel noch bevorsteht. Zahntechniker profitieren teilweise schon seit Jahren vom Wandel. Für sie bieten sich mit den IDS-Neuheiten Wachstumschancen und Gelegenheiten zur Ausweitungen des laboreigenen Leistungsspektrums.

Rechnergestützte Fertigungsprozesse, neue Werkstoffe und fortschrittliche Fräsmaschinen – Hightech bestimmt vermehrt den Laboralltag. Immer zielsicherer gehen auch Planung und Vorbereitung vonstatten: Bereits am Behandlungsstuhl nimmt die virtuelle Prozesskette ihren Anfang. Digitale Abformung mittels Oralscanner, Datenweitergabe, virtuoses Design mit CAD-Planungssoftware und schließlich präzise Visualisierung des funktionellen und ästhetischen Ergebnisses schon vor dem ersten Behandlungsschritt!

Solche Techniken verändern nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor, sie bedeuten auch für den Patienten einen unmittelbaren Vorteil. Intraoralscanner zum Beispiel erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie ersetzen die von manchen als unangenehm empfundene Abdrucknahme mit Abformmasse. Speziell für Angstpatienten kann dies das entscheidende Kriterium sein, die Hemmschwelle für den Zahnarztbesuch herabzusetzen.

Unterschiedliche Funktionsprinzipien und Handhabungsweisen machen die berührungslose Abformung zu einem Feld, das enorme Chancen bietet – sowohl für die Bindung des Patienten an die Praxis als auch für eine besonders rationelle Zusammenarbeit im Team mit dem Zahntechniker.

www.ids-cologne.de  

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